Neuauflage einer uralten Diskusssion, mit zumindest ein paar nicht uninteressanten Überlegungen der Diskutanten Mercedes Bunz, Thomas Knüwe und Stefan Niggemeier. Thomas Knüwe wirft den interessanten Gedanken vom Journalismus als lebensalterspezifischer Tätigkeit in Folge der ökonomischen Veränderungen in der digitalen Welt auf.

Ansonsten wird auch diese Debatte geprägt von einer gewissen Ratlosigkeit ob der zukünftigen Ökonomie des Journalismus, der Problematik der Auflösung der „korporatistischen“ Strukturen im klassischen Journalismus und der Sezierung des gegenseitigen Unverständnisses. Wenn es bald wirklich keinen „offiziellen“ Bundespresseausweis mehr geben sollte, wird die Diskussion vielleicht wirklich auf seine eigentliche Substanz beschränkbar sein.

Bis dahin wird wohl weiterhin die folgende Beobachtung Fabian Mohrs aus dem April von vor zwei Jahren gelten (und eigentlich fast alles, was ich zu dem Thema in einer Präsentation für A Fistful of Euros im April 2004 geschrieben habe, mal sehen, ob ich die irgendwo auf meiner Notebookplatte finde). Als Einführung in die Diskussion würde ich nach wie vor den Harvard Nieman report vom Herbst 2003 empfehlen.