So titelt Frank Weiffens seinen Artikel zum Thema „Du bist Deutschland“ in der Kölner Rundschau – und gewinnt damit den von mir kurzfristig, aber für ihn unglücklicherweise leider nur imaginär ausgelobten Preis für die bisher beste Überschrift. Allerdings geht er im Text nicht auf die Frage ein, wessen Anwalt die Initiatoren der Kampagne nun wirklich sind…

Dafür hat er den Medienpsychologen Jo Groebel nach einer Werbewirksamkeitsprognose gefragt – und sie erhalten. Herrn Groebel zufolge sind die Stärken der Kampagne in erster Linie „die persönliche Ansprache“ und das Mediavolumen. Die Schwäche allerdings sei, daß der Informationsfluß von oben nach unten statt finde…

Hmm. Ja, eine Kampagne bei der die Information vom Rezipienten zum Emittenten fließt, das wäre schon was…. vielleicht sollte man das einfach „Tunneling-Marketing“ nennen, und dann soviel wie möglich über einen neuen, revolutionären Kommunikationsansatz reden.