Pil oder das andere LebenSo, jetzt hat almostadiary.de auch einen, mittels des WordPress Plugins „Podpress“ realisierten, Podcast. Kaum jemand unter Ihnen, verehrte Leser, dürfte wissen, daß ich schon lange bevor Steve Jobs und sein mp3-player die Welt eroberten Podcasts hergestellt habe: Schon als Teenager habe ich nicht nur einfache Mixtapes hergestellt, sondern diese auch moderiert. Aber die technischen Möglichkeiten sind heute natürlich ganz andere.

Ich werde zwei Feeds anbieten: Einen almostadiary-Feed, der sowohl meine Songs als auch alle anderen zukünftigen Podcasts auf almostadiary enthält, sowie einen tapsmusic-Feed, der ausschließlich meine Songs beinhalten wird. Beide werden demnächst wohl auch bei iTunes angemeldet und sind dann auch über den iTunes Music Store zu beziehen.

So, und jetzt zur ersten Episode im almostadiary-podcast, einem Song mit dem Titel „Still„.


Im letzen Sommer bat mich mein Freund Sebastian Linke, den Titelsong für seinen Diplomfilm zu schreiben. Sein Film – „Pilù oder da andere Leben“ -, dessen offizielle Premiere am 2.2.2007 gemeinsam mit dem Film „Pandemia“ von Daniel Stümpfig stattfinden wird, ist ein mit den Stilmitteln des Werbefilms im deutschen „Suburbia“ gedrehtes mystisch-existenzielles Drama, das zumindest ich durchaus auch mit dem Begriff „Generationenkonflikt“ charakterisieren würde. Bezüglich des Titelsongs hatte Sebastian zunächst nur zwei Vorgaben: Die Fragmente „will you still love me when everything has changed“ sowie „together we’re one“ sollten auf jeden Fall einbezogen werden , und es solle ein „klassisches, poppiges Liebeslied“ werden.

Das Ergebnis ist „Still“ bzw. sein fast eineiiger Zwilling „Still changed„, der tatsächlich nur auf dem Soundtrack des Films zu hören ist, denn als der Song fast fertig war bestand Sebastian aus inhaltlichen Gründen für den Film auf einer Strophenphrasierung, die ich ablehnte. Wir einigten uns darauf, daß die Version mit „seiner“ Phrasierung aussschließlich im Film verwendet werden würde.

Wer also „Still changed“ hören möchte, muß ins Kino gehen – die nächste Gelegenheit dazu besteht, wie gesagt, bereits am 2.2. um 20 Uhr in der Mainzer Kulturkasematte. „Still“ dagegen ist nur einen Mausklick entfernt…

Update: der Film ist auf youtube verfügbar!