oddly enough, traveling

Mona Lisa’s Lächeln

Mona Lisa (source: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mona_Lisa.jpg)ist schon was besonderes. Auch wenn ich persönlich das Bild weniger beeindruckend finde, als manch anderen Schatz, den es im Louvre zu bewundern gibt, ist das Bild Leonardo da Vincis wohl immer noch die massenwirksamste Attraktion des Museums. Bis zu 65.000 Besucher sollen es sein, tagein, tagaus, die sie sehen wollen. Definitiv zuviele, zumindest nach Auffassung der für ihre Sicherheit verantwortlichen Louvre Aufseher, die nun laut Spiegel Online für eine „Mona Lisa Zulage“ streiken.

Vor Leonardo da Vincis Bildnis der jungen Frau drängte sich immer die größte Schar von Besuchern. „Das Gequassel der Menge tut richtig weh“, sagte ein Aufseher heute. … Und immer wieder müsse man das Fotografieren mit Blitzlicht unterbinden.

Man sollte allerdings auch bemerken, daß der Amüsationsfaktor angesichsts der anwesenden Massen dort ebenfalls am größten ist. Als ich Mona Lisa zum ersten Mal gegenüber trat, stand rechts von mir ein amerikanisches Paar, dessen Ehrgeiz, sich mit klassischer europäischer Kunst auseinander zu setzen, seinem Patriotismus keinen Abbruch tat. Und so identifizierte die Frau nach einiger Überlegung konsequent, was dem Bild Leonardos zur tatsächlichen Perfektion fehlt:

„Would have been better, had it been painted in America.“

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