oddly enough

Oddly enough – Brothel offers customers gas rebate

Personally, I hate the whole voucheritis that has infected Germany over the last couple of years. I get why marketing departments love them, and yes, if I worked in one of them, I’d probably be infected as well. But as a customer, I find them as annoying as it gets. Although, apparently, not all vouchers are equal, as today’s Reuter’s „oddly enough“ reminds me –

NEW YORK Reuters – A Nevada brothel is trying to stimulate business by offering free gasoline.

Clients of the Shady Lady Ranch will get a $50 gas voucher if they fork out $300 — worth about one hour’s worth of services — at the brothel in Beatty, Nevada, 130 miles northwest of Las Vegas.

Owner James Davis said he already has had to order another $1,000 set of gas vouchers because the first $1,000 were spent in one week.

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Iraq

„Freiheit“ für Gazellen.

Daß die Befreiung von Saddam Hussein den wenigsten Menschen im Irak wirklich zu Freiheit verholfen hat, ist eine Erkenntnis, der sich angesichts der letztlich noch immer – mit immer unübersichtlicheren Koalitionsstrukturen – eskalierenden Stammesfehden/ethnischen Konflikte/Verteilungskämpfe im Lande selbst und der im Lichte dieser Entwicklung zumindest nicht unproblematischen „get out yesterday“-Haltung der Heimatfront wohl nur noch die Redenschreiber im Weißen Haus entziehen können, oder – müssen.

Ein ganz besonders trauriges Kapitel der Geschichte der vermeintlichen Freiheitsverschaffung hat die FAZ gestern als Titel der Rubrik „Bilder und Zeiten“ veröffentlicht. In Syrien, das sich nach dem erneuten Ausfall von Beirut als „Paris des Nahen Ostens“ offenbar zum Rotlichtviertel der Region entwickelt, müssen nun Flüchtlingsfamilien aus dem Irak ihre Töchter reichen Arabern andienen, damit die Familien durch den nahenden Winter kommen.

Lesenswert: Der Tanz der traurigen Gazellen.

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battleofthesexes, sex

Die Saudis, der Sex und die Syrerinnen.

So wie es sich ja mittlerweile unter Technologiemanagern aller Nationen herumgesprochen hat, daß die Pornobranche eine treibende Kraft der technischen Entwicklung ist – es wird ja z.B. behauptet, daß die Unentschiedenheit der Produzenten im San Fernando Valley der wirklich wesentliche Grund für die Plattformstreitereien bzgl. der DVD-Nachfolgegeneration sei – erlaubt wohl auch die nicht-mediale Rotlichtbranche einen Blick in die Zukunft von Migrationsbewegungen und internationaler Arbeitsteilung.

Für Spiegel Online hat Jasna Zajcek einen höchst interessanten Überblick über den Markt der besonderen zwischenmenschlichen Dienstleistungen in Syrien geschrieben, einem Land, in dem Prostitution offiziell natürlich vollkommen verboten und mit hohen Gefängnistrafen belegt ist. Die Strafen sind nicht ganz so extrem wie in Afghanistan unter den Taliban, aber Frau Zajcecks Bericht ist wieder mal ein Beleg dafür, daß eine kulturell bedingte extrem restriktive Handhabung dieses Marktes weder die Kultur noch die das Geschäft ausübenden Frauen schützt.

Im Gegenteil, die männliche kulturelle Dominanz führt scheinbar dazu, daß die „costs of breaking the law“ vor allem von den Frauen getragen werden, was in Extremfällen wie dem Afghanistan der 1990er Jahre
zwar nicht zum Verschwinden des ältesten Gewerbes der Welt geführt hat, wohl aber zur nahezu vollständigen Verelendung der Prosituierten, wie Berichte der afghanischen Frauenrechtsorganisation RAWA (Revolutionary Association of the Women of Agfhanistan) nahelegen (Rawa: Prostitution under the rule of Taliban) .

Immerhin, der Bericht legt nahe daß zumindest ein wesentlicher Teil der in Syrien tätigen Frauen der Tätigkeit aus eigenem Vermögensinteresse und nicht unter direktem Zwang nachgeht.

Im Hinblick auf das vor einigen Tagen bekannt gewordene Verhalten einiger Kölner Moslems wegen der Abbildung der Saudischen Flagge auf einem Plakat (neues Fenster) des Kölner Bordells „Pascha“ ist der folgende Teil des Artikel ganz besonders Aufschlußreich…

Bei der Damaszener Immobilienagentur „Ak-Kaarai“ mieten vor allem Saudis „Apartments mit Hausmädchen“, die sich dann um die Erfüllung aller Wünsche kümmern und bei Nichtgefallen von der Agentur ausgewechselt werden. Zu den Aufgaben des Hausmädchens gehört auch die Organisation von dienstbaren Kolleginnen rund um die Uhr.

Ein „Einsatz“ wird normalerweise mit zwanzig Dollar berechnet, und „die ganze Nacht gibt es für hundert Dollar“ erklärt leise ein Mitarbeiter der Agentur, der ungenannt bleiben möchte. Er beschreibt das Prozedere: Kurz nachdem der Auftrag die Damen auf ihrem Mobiltelefon erreicht, kommen diese per Taxi ins Apartment. Da der staatliche Sicherheitsdienst tagsüber, solange die europäischen Kulturtouristen den Charme der sechstausend Jahre alten Stadt genießen, wachsam ist, verhüllen sich die Damen aus dem ältesten Gewerbe der Welt zum „Special Room Service“ unter Kopftuch und dem traditionellen, schwarzen islamischem Gewand.

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oddly enough

Slavery.

Spiegel Online reports with reference to the Malaysian newspaper Malay Mail (link in German) that police in Malaysia freed eight Indonesian prostitutes who were forced to have intercourse without contraceptives, and become pregnant, so the Malaysian child trafficking ring could sell the babies for about 4,400 to 6,600 Euros to Malaysian clients. The Indonesian women, two of whom were pregnant when they were freed, were allegedly lured into the country by promises to get jobs as „nannys“, and I’m not sure their „recruiters“ weren’t aware of their cynicism.

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Iraq, oddly enough, quicklink, sex, USA

Make War. Then Love.

Well, not quite love, but it’s closest capitalist pseudo-substitute. According to this Reuters report, a Nevada brothel has come up with a truly unusual marketing ploy.

It is offering 50 „free rides“ to US military personnel with Iraq exposure – „‚We want to feel patriotic and feel we are doing something for our servicemen,‘ [a brothel representative] said. ‚If we owned a Dairy Queen we would be giving away free ice cream…'“

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Iraq, oddly enough, quicklink, sex, USA

Make War. Then Love.

Well, not quite love, but it’s closest capitalist pseudo-substitute. According to this Reuters report, a Nevada brothel has come up with a truly unusual marketing ploy.

It is offering 50 „free rides“ to US military personnel with Iraq exposure – „‚We want to feel patriotic and feel we are doing something for our servicemen,‘ [a brothel representative] said. ‚If we owned a Dairy Queen we would be giving away free ice cream…'“

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