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Snowball fights in the Demographic Winter

I guess this should go on afoe, but I don’t have the time for a profound comment – The Nation’s Kathryn Joyce looks at the American Christian Right’s alleged concern about the impending demise of Europe due to a relative lack of „the right babies“ and a relative abundance of the wrong ones, also known as those whose parents immigrated from other (whisper: Muslim) countries. Joyce argues that those in the American Christian Right who are lobbying for this kind of thinking aren’t really concerned about Europe as such, but rather excited about the possibility of exploiting a diffuse xenophobia in Europe to find an entry point for their „family friendly“ agenda. Now really.

I suppose we should be grateful though – if there’s one thing that will keep Conservative Politicians in Germany (and probably elsewhere in Europe) from advancing that kind of thinking, it is telling them that they are arguing „just like the American Christian Right.“

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Netzbasierte Integration.

Der Blogbote informiert über einen in der Welt erschienenen Artikel von Süleyman Artiisik, der sich mit der Internet-Nutzun junger Türken in Deutschland auseinandersetzt. Auch wenn im Artikel die Befürchtung einer von ethnisch ausgerichteten Subnetzen geprägten Parallelwelt als nicht gegeben angesehen wird – denn zumeist würde das Netz für „Liebe und Flirten“ genutzt – kann man den Artikel auch anders interpretieren.

So wie sich z.B. in Saudi Arabien über das Netz und die schnelle Verbreitung von Mobiltelefonen neue Wege der geschlechtlichen Annäherung ergeben haben, über die die religiöse und kulturelle Autorität schon aus manngelndem Verständnis nur geringe Kontrolle haben, so scheint es auch im Falle der für türkische Immigranten gemachten Online Angebote zu sein –

Die beliebtesten Themen sind dabei Liebe, Flirt und Partnerschaft. „Besonders für ein türkisches Mädchen aus einer traditionellen Familie fällt es leichter, sich im Netz mit Männern auszutauschen als in der realen Welt“, sagt Kulmac. Viele dieser Mädchen hofften somit auf diese Weise den Mann fürs Leben zu finden.

Austausch mit Männern? Ob das nun eine Parallelwelt zur „offline-Realität“ vieler junger türkischstämmiger Frauen ist, oder, wie der im Artikel befragte Experte für sogenannte Ethnoportale, Kai-Uwe Hugger, meint, „[eine neue kommunikative] Zwischenwelt, [die] sie als Ressource für den eigenen Identitätsaufbau zu nutzen,“ das ist wohl eher zweitrangig.

Wichtig ist die Erkenntnis, daß das Netz seinen Beitrag zur kulturellen Integration zu leisten scheint. Trotz aller politischen Fehler, die in diesem Zusammenhang gemacht wurden und werden.

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