internet, wordpress

WordPress 3.1 beta 1

After the WP development team spent the Summer on improving the WP community’s infrastructure, they are back with WordPress 3.1, now in beta 1, the next version of this year’s Open Source CMS „Hall of Fame“-Award winning CMS. New features include improved internal linking, standard post formats, query improvements and a couple of other administration related improvements (like ajaxified sorting of columns). They recently published the first beta – check out the official post for some more information.

http://wordpress.org/news/2010/11/wordpress-3-1-beta-1

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almost a diary, Economics, German Politics, intellectual property rights, internet, media

Manifestieren.

Im vergangenen April, auf der Republica 2009, habe ich Stefan Niggemeier nach der gnadenlos langweiligen Blogger vs. Journalismus-Diskussion zwischen zwei Radiointerviews zum Thema noch gefragt, ob es ihn nicht langweile, seit Jahren mit den gleichen Leuten immer die gleichen Dinge zu diskutieren. Er meinte schlicht – „ja“.

Aber er begreift diese Diskussionen wohl auch als eine Art öffentliche Dienstleistung, als Bohren verdammt dicker Bretter vor den Köpfen mancher Menschen, die immer größere Schwierigkeiten haben, die sich progressiv virtualisierende Realität in ihre mentalen Interpretationsschemata zu pressen, so wie sie das beim Ausdrucken von Netzinhalten auf Din-A4-Seiten versuchen. Das Netz hat halt keine Seitenbegrenzungen.

Die Überwindung dieses konzeptionellen Grabens und die zumindest tendenzielle Beantwortung der wirtschaftlichen und sozialen Fragestellungen, die sich aus der Digitalisierung, dem Informationsparadoxon und der so immer schlechter funktionierenden „unsichtbaren Hand“ des Marktes ergeben sind eine Generationenaufgabe, in der man Redundanz vermutlich vor allem als eine Art kognitives Stützrad ansehen muß. In der Wiederholung liegt zumindest ein Teil der Kraft, denn Ideen, die sich nur als Folge von Zeichen, nicht aber in Köpfen manifestieren, sind eigentlich keine. Die Annahme der Aufgabe, mit Redundanz mentale Überzeugungsarbeit zu leisten, ist daher auch ein Zeichen der Anerkenntnis von gesellschaftlicher Verantwortung.

Der Weinerlichkeit des Heidelberger Appels und der Hamburger Erklärung wird heute von einigen Journalisten und Bloggern eine Alternative entgegengesetzt, die Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit annimmt, und nicht den Untergang des Abendlandes, sollte bei diesem Internet nicht bald mal jemand den Stecker ziehen. Steht nix Neues drin, klar, und Probleme werden darin auch nicht gelöst. Wie auch? So geht das eben nicht. Das ist ja gerade der problematische Punkt an der Sache.

Aber das Manifest ist – wie die Piratenpartei und wie der Kulturkampf um die Netzsperren in diesem Sommer – ein Zeichen für die in meiner Generation wachsende Erkenntnis, daß man sich nicht mehr unter Berufung auf vermeintliche oder tatsächliche superiore Sachkenntnis oder die nicht seltene Unterträglichkeit von institutionellen Auseinandersetzungen aus diesen heraushalten darf. Der Preis wäre zu hoch.

Und daher werde auch ich das an sich redundante Internet-Manifest mitzeichnen, sobald es die Möglichkeit dazu gibt.

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Datenschutz, German Politics, Germany, internet, privacy

„The privacy and integrity of information processing systems“

Striking down state (Land) legislation from Nordrhein-Westfalia that allowed the use of trojan software to spy on individual’s computers, the German constitutional court (Bundesvrfassungsgericht) has derived from the fundamental legal premises of the German constutiton a new basic right to „privacy and integrity of information processing systems“ (my quick and dirty translation). As a basic right, it can only be infringed given very specific circumstances – in this case, the court explicitly mentioned „specific“ threats to the life and liberty of individuals, or „concrete“ threats to the state.

It will obviously depend on legislative interpretations of the court’s ruling to see whether it’s possible to speak of a „loophole“ in the basic right, as Spiegel Online English does. My guess is not, as politicians will not want to get slapped in the face by the Constitutional Court again, and the court will rule on two more privacy related cases soon.

While the court’s ruling will have to be studied in detail to understand its intentions more clearly, this is clearly a landmark decision with respect to the question of how to balance the state’s desire to gather information to protect its citizens and ensure the rule of law with the citizens‘ right to privacy.

The Chaos Computer Club’s Andreas Bogk’s, who serves as an expert at the court, likenes the verdict to the census ruling in 1983, which derived a basic right to informational self determination and paved the way for privacy protection legislation.

Netzpolitk.org (German) has everything and then another link and quote regarding the verdict and the unfolding media coverage.

Some more links in English – BBC, WSJ, Bloomberg.

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France, internet, web 2.0

Öffentliche Personen, private Statements.

Angesichts des neuesten Ausfalls des französischen Präsidenten, der einem unliebsamen Passanten auf der Pariser Landwirtschaftsmesse eine unschöne Aufforderung zum Wechsel seines Aufenthaltsorts an Kopf warf, beschäftigt sich Andreas Schepers auf Spreeblick mit der wohl bedeutendsten Frage der politischen Kommunikation in der neuen medialen Realität:

Welche Konsequenzen wird es haben, wenn jede halböffentliche Bemerkung eines Politikers aufgezeichnet und per Internet verbreitet werden kann?

Niemand weiß es. Das Problem sind dabei vermutlich auch weniger Ausraster wie die Sarkozys – wenn dieser Auftritt nicht in ein zunehmend von den präsidentiellen Eskapaden genervtes (europäisches!) Umfeld gefallen wäre, wäre das Video nicht mal halb so interessant – sondern die Unmöglichkeit unterschiedliche Zielgruppen mit spezifischen Botschaften anzusprechen, ohne dabei komplett kryptisch zu werden. Bestes Beispiel hierfür ist doch die Tatsache, daß der amerikanische Präsident in Texas kein „texanisch“ mehr reden kann, wenn er darauf achten muß, daß seine Äußerungen in Crawford keine Probleme in New York oder in Brüssel kreieren.

Vielleicht finden sich Hinweise darauf in der Forschung von Kommunikationswissenschaftlern wie Danah Boyd (papers, blog) aus Berkeley, deren Vortrag zum Privatsphäeren-Management von Teenagern ich vor einiger Zeit in Paris hören konnte.

Erklären Teenager auf facebook die Zukunft politischer Kommunikation? On verra…

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internet, quicklink, web 2.0

The digital divides.

The internet is certainly bringing people closer together. But it’s really more – some people than all people. Digital Inspiration has a couple of interesting visualisations of the current (well, recent) global digital divide. It’s also quite interesting to see which parts of the world are using which social networking service (add. diagram by LeMonde)

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Bürgerrechte, Datenschutz, German Politics, internet, privacy

Stasi 2.0 – DEMO IN WIESBADEN

Der Flyer sagt eigentlich alles. Aus der Ankündigung –

„Parallel zur Großdemonstration in Berlin initiiert der Chaos Computer Club Mainz einen Protestmarsch in der Hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Gemeinsam wollen die Demonstranten zeigen, dass sie nicht mit der “Sicherheits”-Politik hierzulande einverstanden sind. Sie Protestieren gegen den Bundestrojaner ebenso wie gegen die Vollprotokollierung der gesamten innerdeutschen Kommunikation.“

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internet, privacy

The un-googleables of bygone days.

After reinstalling Windows, I just reattached a hard drive with a few hundred scanned childhood picturs and watched Picasa index them. At some point I started googling the names of some of the people on the pictures I haven’t been in touch with for at least a decade, only to find that Google is usually totally oblivious of their existence, which, to my own surpise, surprised me.

So I’m wondering – has it already become unusual to not have a googleable online identity?

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Bürgerrechte, Datenschutz, internet, privacy

Read! Netzpolitik.org! Now!

Ich habe schon seit einiger Zeit keine Blogroll mehr (die, die David für afoe angelegt hat, ist ohnehin ziemlich konkurrenzlos), aber netzpolitik.org, ein Blog rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil meiner täglichen Onlinelektüre geworden – und das will schon was heißen.

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