web 2.0

Happy with WordPress.

I’m rather happy with the current path the WP community is following – notable cool things in the upcoming months will include

  • create your own post types from within the admin panel (#9674 (Better support for custom post types) – WordPress Trac)
  • BuddyPress will become a feature for standard WP.org installations
  • Custom taxonomies are becoming progressively easier to implement
  • It’s getting progressively easy to work with custom fields.
  • There are two WP Google Summer of Code projects dealing with AJAX inline reordering of pages on the manage post screens.

That said, I’m not sure I really need the media handling improvements now the focus of the WP 2.9 development. But I think it’s a generally a good thing. Now if they only allow easy flickr integration or API searching of pictures from the edit screens and improve the internal linking features, I’d have a hard time to find a lot of thigs I still don’t like about WordPress…

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Allgemein

Sweet touches by U.

Da ich ja nicht wirklich eine aktualisierte Blogroll habe, möchte ich an dieser Stelle auf das niegel-nagelneue Blog einer guten Freundin hinweisen: Sie bloggt seit ein paar Tagen unter dem Pseudonym U. auf „sweet touch“ über all das, was den Alltag bereichert oder auch mal unerträglich macht. Letzteres ist wohl beim heutigen Eintrag zum Thema Freuden des Hauskaufs der Fall gewesen. Einfach mal reinlesen…

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advertisement, Re-Publica 2008

Re:Publica – Geldverdienen mit Blogs

Geld mag nicht stinken, aber Geldverdienen hat in Deutschland durchaus ein gewisses Geschmäckle. Vor allem natürlich da, wo die ideale von offener, freier gesellschaftlicher Kommunikation mit denen von bezahlter zusammentreffen. Die Debatte hat viele Schichten, keine Frage, und beileibe nicht jede Form des Geldverdienens ist moralisch zustimmungsfähog; aber es befremdet mich immer wieder, wie jede – nicht bei Robert Basic geführte – Diskussion über die kommerzielle Verwertung von Blogs bzw. deren Inhalten zu einem philosophischen Seminar wird. Vielleicht hatte Wolf Lepenies doch unrecht, als er vom Ende von „German Culture“ sprach – der deutsche Idealismus in gedanklicher Überspitzung (mind to matter) scheint mir in der deutschen Blogosphäre doch noch recht weit verbreitet.

Im Fall dieser Podiumsdiskussion wurde das Thema am Kommunikationsverhalten des noch jungen von Bloggern aus dem Umfeld von Spreeblick.de gegründeten Blogwerbenetzwerks „adical“ abgearbeitet. Dabei ging die entscheidende Information fast unter: Die von Adical vermarkteten Blogs hatten in den letzten drei Quartalen 2007 ein Werbevolumen von 250.000 Euro. Die Verteilung der Summe dürfte sicher sehr ungleich sein, aber auch das erscheint weniger bedeutend ob der Tatsache, daß, laut Auskunft des Adical-Vertreters Sascha Lobo, Mediaagenturen TKP-Preise im mittleren zweistelligen Bereich für Bloginhalte als nicht unangemessen bewerten, auch wenn die Zielgruppenmetriken bei Blogs bei weitem (noch) nicht so präzise sind wie bei anderen Onlinevermarktern und das Management von Kampagnen – selbst mit einem Aggregator zur Reduktion von Transaktionskosten – in einem tendenziell immer distribuierten Medium notwendig komplizierter ist als bei anderen Medien.

Das, finde ich, sollte für die Zukunft von Blogwerbung in Deutschland deutlich positiv stimmen.

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Re-Publica 2008

Re:Publica – Diskussion "Blogs und Journalismus"

Neuauflage einer uralten Diskusssion, mit zumindest ein paar nicht uninteressanten Überlegungen der Diskutanten Mercedes Bunz, Thomas Knüwe und Stefan Niggemeier. Thomas Knüwe wirft den interessanten Gedanken vom Journalismus als lebensalterspezifischer Tätigkeit in Folge der ökonomischen Veränderungen in der digitalen Welt auf.

Ansonsten wird auch diese Debatte geprägt von einer gewissen Ratlosigkeit ob der zukünftigen Ökonomie des Journalismus, der Problematik der Auflösung der „korporatistischen“ Strukturen im klassischen Journalismus und der Sezierung des gegenseitigen Unverständnisses. Wenn es bald wirklich keinen „offiziellen“ Bundespresseausweis mehr geben sollte, wird die Diskussion vielleicht wirklich auf seine eigentliche Substanz beschränkbar sein.

Bis dahin wird wohl weiterhin die folgende Beobachtung Fabian Mohrs aus dem April von vor zwei Jahren gelten (und eigentlich fast alles, was ich zu dem Thema in einer Präsentation für A Fistful of Euros im April 2004 geschrieben habe, mal sehen, ob ich die irgendwo auf meiner Notebookplatte finde). Als Einführung in die Diskussion würde ich nach wie vor den Harvard Nieman report vom Herbst 2003 empfehlen.

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France, internet, web 2.0

Öffentliche Personen, private Statements.

Angesichts des neuesten Ausfalls des französischen Präsidenten, der einem unliebsamen Passanten auf der Pariser Landwirtschaftsmesse eine unschöne Aufforderung zum Wechsel seines Aufenthaltsorts an Kopf warf, beschäftigt sich Andreas Schepers auf Spreeblick mit der wohl bedeutendsten Frage der politischen Kommunikation in der neuen medialen Realität:

Welche Konsequenzen wird es haben, wenn jede halböffentliche Bemerkung eines Politikers aufgezeichnet und per Internet verbreitet werden kann?

Niemand weiß es. Das Problem sind dabei vermutlich auch weniger Ausraster wie die Sarkozys – wenn dieser Auftritt nicht in ein zunehmend von den präsidentiellen Eskapaden genervtes (europäisches!) Umfeld gefallen wäre, wäre das Video nicht mal halb so interessant – sondern die Unmöglichkeit unterschiedliche Zielgruppen mit spezifischen Botschaften anzusprechen, ohne dabei komplett kryptisch zu werden. Bestes Beispiel hierfür ist doch die Tatsache, daß der amerikanische Präsident in Texas kein „texanisch“ mehr reden kann, wenn er darauf achten muß, daß seine Äußerungen in Crawford keine Probleme in New York oder in Brüssel kreieren.

Vielleicht finden sich Hinweise darauf in der Forschung von Kommunikationswissenschaftlern wie Danah Boyd (papers, blog) aus Berkeley, deren Vortrag zum Privatsphäeren-Management von Teenagern ich vor einiger Zeit in Paris hören konnte.

Erklären Teenager auf facebook die Zukunft politischer Kommunikation? On verra…

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Allgemein

Das Gesetzgebungsverfahren zum Zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle…

… bezeichnet Marcus Hammerschmitt für Telepolis durchaus zurecht als „Zehnkampf der Idiotie.“ Andererseits ist es bei Urheberrechtsnovellen im In- und Ausland ja eigentlich mittlerweile die Norm,

„die eigentlichen Urheber [zu] enteignen, die Wissenschaft [zu] beschädigen, und auf den Schulhöfen Angst vor Strafverfolgung [zu] säen,“

und an die Stelle technischer Ausschließbarkeit eine oft absurde rechtliche Fiktion zu setzen, die für das Gemeinwohl zumeist auch ökonomisch höchst problematisch ist, und unter Umständen sogar für die Rechteinhaber.

Allerdings bleibt zu hoffen, daß deren Bemühen, ihre politisch akzeptierten Ansprüche auf Perpetuierung der Cash Flows vergangener Tage und Produkte im digitalen Zeitalter gerade auf den Schulhöfen Einhalt geboten wird.

Denn dort wird sich freilich nichts an der tagtäglichen faktischen Weiterentwicklung der Rechtskonzeptionen Begriffs „geistiges Eigentum“ ändern – soviel Angst vor Strafverfolgung kann man nämlich auf Schulhöfen gar nicht säen, ohne die Sinnhaftigkeit des Vorhabens in Frage zu stellen.

Also auf zum dritten Korb! Vielleicht schwingt das Pendel dann ja schon wieder zurück… auch Bundestagsabgeordnete sind schließlich lernfähig, vielleicht.

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Allgemein

Comparing Apples with… Apples.

In all the years – ok the couple of years – that I’ve been using blog-CMS I’ve not seen a more pointless discussion of the relative merits of the systems Movabletype and WordPress. Still, enjoy the absurdity…

The Multiplicative Hypothesis » God I Hate WordPress

By the way, almostadiary.de was first on Blogger/blogspot, then on MT, then, briefly, on Expression Engine, and now it is on WordPress. All systems have strengths and weaknesses. But they are usually related to the way they are handling content, not the templating. Currently, in my opinion, EE is the most flexible, but also the most complex system and spam protection did not work well. WordPress is less flexible, mostly because it’s a single blog system, but it’s fast, easy to SEO, there’s a hack or plugin for everything, and it’s good on Spam protection.

That’s why I’m using WP at the moment. But the login effect is hardly impossible to overcome. And WP really needs todo something about the admin interface.

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