Die beste Entscheidung im Leben des Thorsten B.
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Fast wie bei Torsten B. – die beste Entscheidung im Leben des Manuel N.

Lustige Sache. Coca Cola Zero Deutschland hat einen sehr schönen neuen Werbespot mit Manuel Neuer gedreht und auf youtube gestellt, der sich mit der Frage beschäftigt, was eigentlich wäre, wenn Manuel Neuer sich nicht dafür entschieden hätte Fußballprofi zu werden.

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Great Minds think alike? Oder wurde vielleicht sogar irgendjemand aus der Agentur von unserer fake-Doku aus dem vergangenen Jahr inspiriert? Denn sowohl vom Thema als auch von der Machart erinnert der Spot schon stark an Ronia Adl-Tabatabais Film „Die beste Entscheidung im Leben des Torsten B.“, in dem ich letztes Jahr eben jenen Thorsten gespielt habe. Denkt Ihr nicht auch?

Die beste Entscheidung im Leben des Thorsten B.

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Cola-Rot! It's in his kiss!
almost a diary, cinema, filme, Kurzfilm, short film

9./10.9.2015, 0:35, Unicato – Cola-Rot im MDR

In der Nacht von Mittwoch den 9.9. auf Donnerstag den 10. 9. 2015 könnt Ihr Hagen und Manuela ab 0:35 bei ihren Irrungen und Wirrungen der Liebe zuschauen, wenn der Film von Ronia Adl-Tabatabai, Sebastian Linke und mir im Rahmen von Unicato – Junger Film im MDR  (facebook) ausgestrahlt wird. So lautet auch das Thema der Sendung: „Irrungen und Wirrungen der Liebe.“ Welche anderen Irrungen und Wirrungen es zu sehen gibt, könnt Ihr hier erfahren:http://www.mdr.de/unicato/septembersendung102.html.

Eine Seite in der MDR-Mediathek hat der Film jetzt auch: da gibt es Making-of Bilder und noch ein paar Zusatzinfos.

Mehr Infos über Cola-Rot findet ihr auch auf facebook und in der IMDB.

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Sex or Six Scrabble
almost a diary, battleofthesexes, sex

Master of Sex – der Kinsey von Mainz

Vor ein paar Monaten wurde ich über eine Pressemitteilung der Uni Mainz auf eine höchst spannende Studie zum Thema „Casual Sex“ aufmerksam, die Andreas Baranowski vom Psychologischen Institut der Uni Mainz durchgeführt hat. Irgendwann im April haben wir uns daher mal zwei Stunden zusammengesetzt und darüber gesprochen. Seitdem hat es die Studie sogar schon bis in die Radioshow von Dan Savage in den USA geschafft. Ein paar Ergebnisse meines Gesprächs mit dem „Kinsey von Mainz“ habe ich für Campus Mainz festgehalten, nachzulesen sind sie hier:

Das Geheimnis für spontanen Sex? Frauen sind komplexer. Und Männer auch.

Bildquelle: CC Attribution 2.0 Generic, Jonathan Rolande, https://www.flickr.com/photos/jonathanrolande/16986902546/

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Ein Regenbogen über der Mauer
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Mein Mauerfall. 25 Jahre danach.

Im Oktober 1989 war ich zum ersten Mal in Berlin, zum West-Weltstadtluftschnuppern. Damals noch mit der Pan-Am. Die gibt es auch nicht mehr.

Ich habe die Mauer gerade noch in ihrer trennenden Brutalität erlebt, im Blick von den Aussichtsplattformen am Brandenburger Tor und neben dem Gropius-Bau. Ein ähnliches Gefühl hatte ich erst 2009 wieder, als ich auf dem Gelände der Vereinten Nationen in Panmunjom aus Süd-Korea in den Norden blickte. Und dann 2012 im Banksy-Shop direkt an der Mauer in Bethlehem.

West-Berlin war für mich eine Insel der Ruhe vor dem Sturm. Am 18. Oktober saß ich zum Mittagessen mit meiner Schwester und meiner Mutter, die aus Schwerin stammt und 1955 die DDR verlassen konnte, im Kaffee Kranzler auf dem Ku’Damm. Ich konnte die damals noch vorhandene große Infowand am Haus gegenüber sehen, meine Schwester und meine Mutter nicht. Als ich las, daß Erich Honecker offenbar entmachtet worden war, konnte es meine Mutter nicht glauben. So erging es vermutlich vielen.

Just an diesem Tag, machten wir nach dem Mittagessen eine organisierte Stadtrundfahrt durch Ost-Berlin. Zwangsumtausch, Treptower-Ehrenmal, Pergamon-Museum und Kaffee und Kuchen. Letzteres war schon nicht mehr plangemäß durchführbar, zu viele der Mitarbeiter des staatlichen Bewirtungsbetriebs waren dem Ruf der Freiheit Richtung Ungarn gefolgt. Zerfall und Neuanfang waren hier fast schon mit beiden Händen greifbar, während sich die SED Spitze verzweifelt um Egon Krenz scharte. Auf dem Rückweg in den Westen wurde der Bus 45 Minuten untersucht. An einer Grenze, die es in dieser Form nur noch wenige Tage geben sollte.

Im Juni 1990, eine Woche vor der Wirtschafts- und Währungsunion der beiden deutschen Staaten, war ich zum zweiten Mal in Berlin. Diesmal lief ich durch das Brandenburger Tor. Und auf dem Weg nach Potsdam wurden nicht mal mehr unsere Pässe kontrolliert.

Heute bin ich relativ oft in Berlin. Weil zusammengewachsen ist, was zusammen gehörte. Es gibt zweifelsohne immer noch Dinge und Ansichten, die den Osten und den Westen Deutschlands voneinander trennen, insbesondere in Berlin. Aber eine Mauer ist es nicht mehr. Nicht in der Stadt, und nicht in den Herzen.

Auf Europa. Auf Deutschland. Auf Berlin. Arm, sexy, aber vereint. Und darauf, daß eines Tages nirgendwo auf der Welt mehr Familien, Freunde und Liebende von Mauern und Grenzen auf Karten und in Köpfen getrennt werden.

#fallofthewall25 | zuerst veröffentlicht auf facebook – http://ift.tt/1tjgXAs

An English version of this post has been published on A Fistful of Euros: http://fistfulofeuros.net/afoe/i-saw-the-wall-mr-gorbachev-tore-down/

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Acting, almost a diary, cinema, filme, Kurzfilm, portfolio, short film

Das erste Mal (2007)

A Film by Sebastian Linke and Gerald Haffke about some man’s (me) fear of the first time – taking a lift. It was shot in a hurry just days before our visit to the Cannes Film Festival in 2007 as an entry for the Open Ohr Festival’s film competition about the subject „fear“ – and it still won! In 2009, it was also shown at the Hamburg International Shortfilm Festival.

Sebastian Linke is also acting in the film, as is Liljana Elges. You can find a lot more information about the film at its website, alas only in German – http://www.tapsmedia.de/sbustshow/filme/das-erste-mal/notizen

While the film has by now been subtitled, the version on youtube is not. So, if you understand German, enjoy!

Das erste Mal

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almost a diary, traveling

A Passage to India

Well, we all know where Columbus ended up when he tried to find one. Luckily, my friend Marietta actually made it to India, exchanging the colourful sights of Carnival in Mainz for those of Jaipur. She’ll be working for an aid project over there and since not many of the people I know „in real life“ have ever started a blog, I would like to use this opportunity to mention „A Passage to India„, where she will chronicle her experience in German and/or English.

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almost a diary, Economics, German Politics, intellectual property rights, internet, media

Manifestieren.

Im vergangenen April, auf der Republica 2009, habe ich Stefan Niggemeier nach der gnadenlos langweiligen Blogger vs. Journalismus-Diskussion zwischen zwei Radiointerviews zum Thema noch gefragt, ob es ihn nicht langweile, seit Jahren mit den gleichen Leuten immer die gleichen Dinge zu diskutieren. Er meinte schlicht – „ja“.

Aber er begreift diese Diskussionen wohl auch als eine Art öffentliche Dienstleistung, als Bohren verdammt dicker Bretter vor den Köpfen mancher Menschen, die immer größere Schwierigkeiten haben, die sich progressiv virtualisierende Realität in ihre mentalen Interpretationsschemata zu pressen, so wie sie das beim Ausdrucken von Netzinhalten auf Din-A4-Seiten versuchen. Das Netz hat halt keine Seitenbegrenzungen.

Die Überwindung dieses konzeptionellen Grabens und die zumindest tendenzielle Beantwortung der wirtschaftlichen und sozialen Fragestellungen, die sich aus der Digitalisierung, dem Informationsparadoxon und der so immer schlechter funktionierenden „unsichtbaren Hand“ des Marktes ergeben sind eine Generationenaufgabe, in der man Redundanz vermutlich vor allem als eine Art kognitives Stützrad ansehen muß. In der Wiederholung liegt zumindest ein Teil der Kraft, denn Ideen, die sich nur als Folge von Zeichen, nicht aber in Köpfen manifestieren, sind eigentlich keine. Die Annahme der Aufgabe, mit Redundanz mentale Überzeugungsarbeit zu leisten, ist daher auch ein Zeichen der Anerkenntnis von gesellschaftlicher Verantwortung.

Der Weinerlichkeit des Heidelberger Appels und der Hamburger Erklärung wird heute von einigen Journalisten und Bloggern eine Alternative entgegengesetzt, die Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit annimmt, und nicht den Untergang des Abendlandes, sollte bei diesem Internet nicht bald mal jemand den Stecker ziehen. Steht nix Neues drin, klar, und Probleme werden darin auch nicht gelöst. Wie auch? So geht das eben nicht. Das ist ja gerade der problematische Punkt an der Sache.

Aber das Manifest ist – wie die Piratenpartei und wie der Kulturkampf um die Netzsperren in diesem Sommer – ein Zeichen für die in meiner Generation wachsende Erkenntnis, daß man sich nicht mehr unter Berufung auf vermeintliche oder tatsächliche superiore Sachkenntnis oder die nicht seltene Unterträglichkeit von institutionellen Auseinandersetzungen aus diesen heraushalten darf. Der Preis wäre zu hoch.

Und daher werde auch ich das an sich redundante Internet-Manifest mitzeichnen, sobald es die Möglichkeit dazu gibt.

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almost a diary, cinema, filme

„Pilù – das andere Leben“ – Drehnotizen mit Claude Monet

Im Sommer 2006 drehte mein Freund Sebastian Linke seinen Diplomfilm „Pilù – das andere Leben“. Ein Projekt, zu dessen Gelingen ich ein wenig Musik und jede Menge Ton beisteuern konnte. Jetzt hat er das Geschehen vor, dabei und nach dem Dreh auf seiner Webseite s-bust-show.de in einem lesenswerten Text zusammengefaßt. Sicher spannend für jeden, der sich für Filme – und vor allem deren Realisierung ohne oder nur mit sehr kleinen Budgets interessiert. Meine Songs zum Film inklusive Video finden sich hier auf almostadiary.de unter der Kategorie „Songs“ oder aber auf der Webseite des Films unter „Sehen und Hören„.

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